Zweitausendsiebzehn.vier

Der April ist ein Monat, der für mich immer ganz besonders ist. Besonders frühlingshaft und meistens mit vielen Überraschungen gespickt. Ob es nun das Wetter ist (von Schnee über Hagel zu 19 Grad mit Sonnenschein) oder der Beginn eines gefühlt ganz neuen Lebens. Diesen Monat hat sich viel getan. Er ist noch gar nicht abgeschlossen. Keine 30 Tage sind um. Ich kann den April also noch ein bisschen genießen.

Da jedoch meine Zielliste schon vervollständig und abgehakt wurde, ist hier nun trotzdem schon einmal mein Rückblick. 4 Tage zu früh.

TodoAp

♥ Mit dem Studium gut starten & gut alles unter einen Hut bekommen

Seit dem 03.04. bin ich offiziell wieder Studentin. Und es hat mich in der ersten Woche wirklich davor gegraust. Denn es kommen doppelte, nein dreifache Belastungen auf mich zu. Aber ich habe mir, wieder einmal, umsonst Angst gemacht: Es klappt bisher ganz wunderbar mit dem Arbeiten in der Heimat, dem Studieren in der Ferne und dem Pendeln zwischen beiden. Nur meine Freund leiden etwas darunter. (Wer in einem Jahr noch mit mir befreundet ist, den muss ich glaube ich wirklich lange knutschen.)

♥ Jemanden hereinlegen

Ist geschehen. Zwar nicht am 01. April, aber eigentlich mindestens jeden zweiten Tag. Ein bisschen Spaß muss eben sein.

♥ Viel draußen sein

Sobald es geht, ich also nicht arbeite oder studiere, versuche ich draußen zu sein. Über Ostern war ich jeden Tag eigentlich nur draußen. Und auch so nutze ich jede Gelegenheit. Nur bei Schnee im April, da kriegt mich keiner raus.

♥ Ausgleichen/abgrenzen

Es ist wirklich irre, wie viel Mist sich bei mit gerade summiert. Ich habe einen Stellenangebot bekommen und nach den Bewerbungsgespräch haben sie mir wieder abgesagt. Der Lieblingsmann hat sich aus meinem Leben voll und ganz verabschiedet, im Streit. Es ist schwierig in solchen Situationen einen Ausgleich zu finden und sich abzugrenzen. Aber ich habe wunderbare Freunde, die ich tagelang vollgejammert habe. Abgrenzen kann ich, auch wenn viel davon erst einmal nur verdrängt wurde.

♥ Ans Meer fahren

Über Ostern ging es nach Rerik. Ich brauche diese Auszeiten. Immer mal wieder. Denn genau diese Tage am Meer verschaffen mir endlich wieder die Energie, die ich für’s weitermachen brauche. Akku aufgeladen, Natur genossen und ganz viel Meer angeschaut.

♥ Frühling sammeln

Ein herrlich schöner Frühlingstag und mein Bruder und ich sind am Waldrand unterwegs. Mit der Gartenschere. Ich sehe es nämlich nicht ein, mir teure Blumensträuße zu kaufen, wenn im Moment üüüberall die Sträucher blühen. Dafür gab es dieses Jahr auch keine Kirschblüte.. Noch immer bin ich darüber sehr enttäuscht.

♥ Semester strukturieren

Gar nicht so einfach, wenn am Anfang alles so schwammig ist. Umso mehr man an Vorleseungen hat, desto mehr wird es. Also alles erstmal ordnen und in eine Form bringen.

♥ Pesto machen & Spargel essen

Oh wie herrlich das war. Vor ein paar Tagen sind wir losgezogen, haben im Wald Bärlauch gesammelt und daraus leckere Pesto gemacht. Hmmm. Noch heute schwärme ich davon. Und dabei ist es sooo simpel! Gestern gab’s dann nach ganz langer Zeit auch noch Spargel. Somit habe ich alle saisonalen Dinge ausgeschöpft.

 

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9 Gedanken zu “Zweitausendsiebzehn.vier

  1. Und ich bin froh, dass wieder einmal die schönen Dinge überwiegen, wenn auch die schweren Dinge wohl stärker im Gewicht liegen. Vielleicht können die schönen Dinge doch irgendwie einen Ausgleich schaffen?
    Nun auf, mit viel Schwung Richtung Monat Mai! Schon der fünfte im Jahr 2017, Wahnsinn. Ich bin gespannt, was dieser Monat bereit halten mag 🙂
    Auch musste ich schmunzeln, weil ich dieses Mal auch zu früh dran bin für das Monatsende 😀

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