Tapetenwechsel

Über mir glitzert ein Himmel voller Sterne. Für meine Verabredung habe ich noch etwas Zeit. Ich will ja nicht überpünktlich kommen. Plötzlich höre ich sie: Die Kraniche sind zurück. Als ich nach oben schaue, kann ich ihre schattenhaften Umrisse über meinem Kopf erkennen. Ich bleibe noch etwas länger stehen. Lieber zu spät kommen und den Frühling begrüßen.

Die Tageslichtlampe brauche ich fast gar nicht mehr. Morgens, wenn ich jetzt zur Arbeit fahre, ist es schon hell. Nachmittags, wenn ich aus der Arbeit komme, kann ich noch lange spazieren gehen, ohne dass ich eine Taschenlampe bräuchte. Sogar die Sonne strahlt vom Himmel und wärmt ordentlich. Mittlerweile wage ich es sogar schon ohne Handschuhe auf’s Fahrrad zu steigen.

Vorsichthalber nehme ich für morgen meine Regenjacke mit. Denn der Regen wird kommen. Es ist immer so. Erst die Freude, dann der Regen. Mein Köfferchen ist gepackt. Morgen geht’s mit C ins Mädelswochenende. Ein bisschen Wellness machen und vor allem viel Luft tanken. Hoch lebe der Tapetenwechsel!

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