Zuhausegefühl

Es ist diese Weihnachtszeit, die alles verändert. Es sind die glänzenden Kinderaugen; die beleuchtete Stadt und das Lachen von den Leuten rund um den Glühweinstand. Es sind die Weihnachtsbäume, die überall funkeln und die hässlichsten Lichterketten in den Fenstern der Nachbarn; der Atem der bei jedem Schritt zwischen den Läden beim Geschenkeeinkauf gefriert . Es sind auch die Weihnachtsfeiern mit den Kollegen; die Adventskalendertürchen, die jeden Tag geöffnet werden und die Kerzen auf dem Kranz, die jeden Sonntag vor sich hin brennen.

All das verändert alles. Diese Zeit voller Stress und hin und her Gehetze holt dich wieder in meine Erinnerungen zurück und da hast du dich festgekrallt. Das dumpfe Gefühl des Vermissens breitet sich langsam in meiner Brust aus. Die Weihnachtszeiterschöpfung knockt mich aus.

An solchen Tagen fehlt mir nur eines: Du mit diesem Gefühl von Zuhause sein, welches du so gut vermittelst. Wie gerne würde ich mich nach dem Weihnachtsmarktbesuch in deinem Bett unter der Decke vergraben. Du müsstest nicht mal da sein. Ich würde einfach dort liegen, deinen Geruch einatmen, mein Gesicht ins Kissen drücken. Ein bisschen Zuhausegefühl im Herzen speichern. Und dann wäre alles gut.

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