Von Weihnachtsmännern und schiefen Häusern (Quedlinburg)

Der Nebel verteilt sich wie eine dicke Suppe überall. Man kann fast nichts sehen und plötzlich bricht die Sonne durch die Wolken. Alles löst sich auf. Das was eben noch verschwommen im Verborgenden lag wird nun klar. Alles Graue ist weggefegt. Herrlich schön steht die Sonne am Himmel. Tief, aber dennoch ist sie da.

In Quedlinburg parken wir unser Auto nach einigem verwirrten Umhergeirre auf dem letzten freien Parkplatz. Schwein gehabt!Vor einem Monat wollten wir schon einmal so einen Mädelstag machen, doch leider ist es da nichts geworden. Jetzt holen wir das nach. Einfach bummeln und es uns gut gehen lassen.

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Hinter jeder Ecke ein neues Geschenk.

Weihnachtsgefühl hatte ich bisher keines. Es war weder kalt genug noch hatte ich die Zeit dazu. Ich war sogar ziemlich irritiert, als es diese Woche überall hieß, dass die Weihnachtsmärkte nun geöffnet haben. Aber ich lasse mich gerne umstimmen. Einfach von der einen Minute auf die andere. Und Quedlinburg war schon immer meine Lieblingsweihnachtsmarktstadt.

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Perspektivenwechsel: Auch auf dem Kopf ist die Welt wunderschön!

Die kleine, verwinkelten Straßen und überall die kleinen Höfe, in denen versteckt der Advent in den Höfen stattfindet. In jedem Hof gibt es nämlich neue Dinge zu entdecken. Selbstgebasteltes, Holzhandwerk, Keramik, Papierfalterein und natürlich an jeder zweiten Bude die Bratwurst und der Glühwein. Ist ja auch irgendwie ein Muss!

Von einem Hof schlendern wir in den nächsten, selbst die kleinen Läden die zwischendrin einfach so auftauchen, können wir nicht links liegen lassen. Die Stadt füllt sich immer mehr. Wir kommen aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Es tummeln sich kleine Weihnachtsmänner neben großen Holzengeln. Tausende Ideen aus tausenden kreativen Köpfen werden hier zum Verkauf angeboten. Überall. Man muss nur genau hinschauen, denn die Gefahr besteht, dass es so viel zu sehen gibt, dass einem einiges einfach durch die Lappen geht. Genau das will ich verhindern. Also renne ich mit weit aufgerissenen Augen durch die Stadt.

Dieser Ort ist einfach perfekt für einen Weihnachtsmarkt. Vor allem zur Einstimmung auf die Weihnachtszeit. Alles ist so herrlich schön geschmückt. Es hängen kleine Stiefelketten vor den Fenstern, Lichterketten spannen sich über die Häuser, Weihnachtskugeln baumeln von den überall herumstehenden Weihnachtsbäumchen-wer hier den Grinch spielt, dem ist einfach nicht mehr zu helfen. Quedlinburg, du bist einfach wunderschön bezaubernd. Immer wieder. Ganz besonders im Advent.

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  • Mädelstag
  • Weihnachtsstimmung aufkommen lassen
  • Der Geruch von weihnachtlichen Naschereien
  • Erkundungstour im Harz
  • Herrlich schöne kreative Ideen
  • Erster und schönster Weihnachtsmarkt 2016
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7 Gedanken zu “Von Weihnachtsmännern und schiefen Häusern (Quedlinburg)

  1. Ich war noch nie in Quedlinburg, obwohl ich schon oft iurgendwie auf diese besondere Stadt aufmerksam geworden bin. Dein kleiner Bericht ist insoweit „another brick“ …

    Was Du schreibst, klingt auf jeden Fall so, dass Du Dich wohl richtig gut gefühlt hast dort.

    Liebe Grüße und einen schönen 1.Advent für Dich!

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  2. Das sieht so herrlich gemütlich und toll aus, dass ich erst einmal via Google Maps rausfinden wollte, wie weit es bis dorthin ist. 387 Kilometer, doch ein Stücken, um einfach mal spontan loszufahren …

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