Run

Überstunden. Etliche angehäuft. Auf dem Konto angesammelt wie Steine am Ostseestrand. Sie sind innerhalb der letzten Wochen noch einmal zu einem großen Berg herangewachsen.
So wie der Vogelstrauß den Kopf in den Sand steckt, so habe ich meinen in die Arbeit versenkt.

Bloß nicht auf’s Handy gucken und ständig auf irgendeine Nachricht warten. Die Tür zu Hause aufschließen und niemand ist da. Keine Sekunde alleine, nur nachts zum Schlafen, wenn man nach stundenlanger Arbeit fix und fertig ins Bett gefallen ist. Hauptsache ist, dass man zu müde ist um sich Gedanken um irgendwas zu machen.

Keine Sorgen im Kopf oder im Herz. Nur Arbeit. Schnell genug rennen.

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4 Gedanken zu “Run

  1. So ist’s aber kein Leben. Ich kenne das ja (leider) nur zu gut. Es ist wie eine Flucht. Am Ende vor sich selbst. Und irgendwann kann man nicht mehr rennen …

    Ich wünsche Dir alles, nur das nicht, liebe Ines.

    Bei mir häufen sich die Überstunden leider auch gerade sehr. Meine beiden Jobs passen arbeitsstrukturell nicht zusammen. Insoweit ist es dumm, dass sie beide unter einam Dach (zwar letztlich bei verschiedenen Firmen aber unter einer Geschäftsführung) laufen. – Na ja, ich mag nicht viel drüber schreiben, weil es mir meinen eigenen Run zu sehr bewusst macht …

    Irgendwie möcht‘ ich Dich beschützen vor der Rennerei und ihren Folgen (wobei ich ahne und verstehe, dass Du irgendwie auch fliehen WILLST) – leider habe ich, wie immer, nur meine aufrichtigsten, lieben Grüße für Dich!

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    • Im Moment ist es genau das, was ich brauche und wirklich gerne mache. Im Abgrenzen war ich immer schon gut und ich glaube, da werde ich auch weiterhin das Gleichgewicht halten können. (: Es ist einfach, dass ich mich darin gerade gut vergraben kann, aber das ist nicht für immer.

      Ich wünsche mir sehr, dass du nicht zu viel rennen musst. Es ist immer ein Spagat, gerade mit zwei Jobs. Aber ich hoffe du schaffst ihn, ich hoffe es tut dir gut und nicht zu schlecht.

      Liebste Grüße!

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