Damals im Süden

Zürich

Nachdem wir die Höhenluft geschnuppert hatten, ging es hinein in die Stadt. Zürich wartete mit vollen Straßen und hohen Häusern. Sobald wir einen Parkplatz gefunden hatten und uns ein bisschen die Beine vertreten konnten, wurde es aber entspannter.

Zuerst schlenderten wir durch den Bahnhof und dann natürlich am Wasser entlang bis zum See. Eigentlich hatte ich keinerlei Vorstellungen, wie Zürich wohl aussehen mag, also ließ ich mich überraschen. Ist gelungen, denn die Stadt ist super schön. Zwar ist sie auch super teuer, aber wer nur mal durch die Straßen oder zum Zurisee spaziert, der muss ja kein Geld ausgeben.

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Wunderbares Zürich!

Durch die Innenstadt ging es dann auch schon wieder zurück zum Auto. Am Wasser tummelten sich die Menschen, weil das Wetter so herrlich schön war. In den kleinen Gassen der Innenstadt verlief sich die Menschenmenge zum Glück. Die alten, schiefen Häuser gaben der Stadt ihr ganz eigenes Flair. Als wir dann auch noch von einem Berg aus auf den Fluss mit der Häuserfassade dorthin schauen konnten, war das wie ein kleines Überraschungspaket, welches wir ganz in Ruhe auspackten.

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Das isch Züri.

Zwischen den großen Geschäften, dort wo auch die Straßenbahnen wieder fuhren, wurde es wesentlich hektischer. Die Menschen wirkten getrieben und in ihrem Kaufwahn komplett versunken. Wer es sich leisten kann…

Rheinfall

Wir ließen die Stadt hinter uns und wurden vom nächsten Tourimagnet angezogen. Mittlerweile war es schon recht spät, Tickets für den Rheinfall gab es keine mehr, dafür konnten wir schön ohne Geld zu zahlen durch’s Drehkreuz huschen.

Man hörte den Wasserfall schon vom Parkplatz aus. Hinter den ganzen Büschen tauchte er dann auf: Riesige Wassermassen flossen einfach so dahin. Der Rheinfall. Ich frage mich wirklich manchmal woher das ganze Wasser kommt und wohin es geht. Ja theoretisch weiß ich das, aber praktisch muss das doch irgendwann zu Ende sein? Wird da nicht irgendwann der Hahn abgestellt?

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Staunen wie zuletzt als Kind. Bisschen Wasser gucken.

Alleine lief ich bis nach unten, in die kleine Höhle und dann stand ich dort vor dem Wasserfall, der nun zum Greifen nahe war. Einfach die Hand ausstrecken. Aber eigentlich war ich schon zu sehr damit beschäftigt zu staunen und zu verarbeiten, wie LAUT solche tosenden Wassermassen sein können. Was für eine Kraft die erst einmal haben müssen…

Stein am Rhein

Genug Wasser angeschaut folgten wir dem Rhein weiterhin bis zur kleinen Stadt Stein am Rhein. Die Sonne ging langsam unter, wir schafften es gerade noch die kurvige Strasse hinauf und auf den kleinen Turm der hübschen Burg. Unter uns lagen die Weinberge, der kleine Ort, der Rhein und die weite, weite Schweiz. Langsam versank der tiefrote Ball hinter den Bergen. Die Farben breiteten sich über den gesamten Himmel aus und spiegelten sich im Wasser des Rheins. Solche Momente sind zum Leben da, zum Genießen und Innehalten. Vielleicht sogar um später den Kinder davon zu erzählen.

Ich würde das Fotoalbum aufschlagen und sagen: Kinder, das hat sich gelohnt.

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Erinnerungsmoment zum Festhalten. Für immer.

Zu der Burg kann man auch durch die Weinberge wandern. Das schafften wir natürlich nicht mehr, also ließen wir uns auch mit dem Auto wieder hinunterrollen, bis in die Stadt. Obwohl es schon dunkel wurde, musste ich doch trotzdem noch wenigstens einen kleinen Blick in die wunderschönen Straßen von Stein am Rhein werfen. Ich hätte es mir nicht verziehen, wären wir einfach weitergefahren. Die alten Häuser lehnten sich aneinander, schief und krumm und wunderschön.

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Kleines Örtchen mit viel Charme.

Mit diesen Eindrücken und den Taschen voller Schokolade verließen wir die Schweiz wieder. Mein Kurzurlaub war damit schon beinahe wieder zu Ende.

Lie

  • Zürich erkunden
  • Züriseeschnlenderei
  • Beeindruckende Wasserkraft am Rheinfall
  • Sonnenuntergang wie aus dem Bilderbuch
  • Stein am Rhein
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6 Kommentare

  1. Das ist ja ein schöner Trip, den Rheinfall hatte ich Anfang des Jahres vom Zug aus gesehen auf dem Weg nach Davos. Zürich kenne ich nur vom Umsteigen 😉
    Mit dem Wetter und der Sonne habt Ihr ja wirklich Glück gehabt.

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