Septembermorgen

Es ist Samstagmorgen, so früh, dass es selbst in der Innenstadt noch ruhig ist. Der Morgen hat etwas Magisches an sich. Als würde man ein Bilderbuch aufschlagen und der perfekte Start in den Tag dort abgebildet sein. So fühlt sich mein Morgen an.

Es ist das Ungetrübte, die aufgehende Sonne und die außergewöhnlich frische Luft, die den Morgen so besonders machen. Der Tag liegt vor einem und man weiß nicht, was kommen mag. Ein Überraschungpaket, welches Stunde um Stunde weiter ausgepackt wird. Mit manchen Momenten kann man was anfangen, mit manchen nicht.

Auf den Straßen riecht es ganz leicht nach frisch gebackenen Brötchen. Ich könnte ewig durch die Gassen ziehen, bis zum Ortsrand, hinein in den Wald. Um die Ruhe zu genießen. Es ist wieder so ein Samstag, an dem keiner meiner Freunde in der Stadt ist. Es ist als würde ich in einer ganz fremden Heimat wohnen, wo mich niemand kennt. Niemand wird mich treffen und dumme Fragen stellen. Als wäre ich umgezogen in einen Ort, der mir bekannt ist. Jede Straße und das Stadtgefühl, nur die Leute sind mir fremd und unbekannt.

Und trotzdem habe ich keine Langweile, ich fühle mich nicht einsam. Das ist Zeit für mich und mit der fühle ich mich wohl.

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