Beim Teufel zu Besuch

Es gibt Menschen, die gehen ganz freiwillig den Teufel besuchen. Sie spazieren einfach hin, schauen sich um, stolzieren auf seinen Steinen entlang. Denn eins muss man dem Teufel lassen: Er hat eine ganz wunderschöne Felsen. Die Teufelsmauer im Harz führt vom Hamburger Wappen bis zum Großvater. Der Weg ist eigentlich gar nicht so weit, aber dennoch sollte man genug Zeit einplanen, denn wie schon bemerkt gibt es hier unendlich viel zu sehen.

Mittlerweile wandre ich schon zum zweiten Mal hier entlang. Für nicht ganz so schwindelfreie oder etwas unkonditionierte Wanderer gibt es auch den einfachereren Weg am Südhang entlang. Allerdings muss man sich da auch nicht durch enge Felsen quetschen und auf schmalen Wegen auf dem Kamm entlang hüpfen-und seien wir mal ehrlich: Gehört das nicht irgendwie dazu?

teufel.jpg

Dem Teufel hinterher.

Es ist schön hier. Wenn man sich ganz genau umschaut und die Umgebung wirken lässt, kribbelt es sogar ein bisschen im Bauch. Das Herz wird groß, der Moment wird in den Erinnerungen gut abgespeichert. Für schlechte Zeiten. Alle paar Meter wird ein Foto auf die  Speicherkarte geklickt. Wer hier allerdings die Einsamkeit sucht, der wird enttäuscht. Auf dem Südhangweg ist man schon etwas alleiner unterwegs-da trifft man mit etwas Glück ein paar Spechte und die vielfräßigen Eichhörnchen.
Felsen, Wald, Natur. Mehr braucht es Sonntags nicht.
Nur das.

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