USA

Normalerweise bin ich kein Mensch, der Flugangst hat. Ich würde das auch immer noch nicht so benennen. Doch trotzdem gruselt es mich ein bisschen davor 10 Stunden im Flieger zu sitzen, in einer Enge, aus der ich im Notfall nicht wieder rauskomme. Dabei bin ich es doch gewohnt zu fliegen. Sollte es da nicht besser anstatt schlimmer werden? Mit Beruhigungsmittel in der Reserve werde ich hoffentlich einiges entspannter sein.

USA.jpg

Aber nun zum schönen Teil! Übermorgen ist es soweit. Morgens geht unser Flieger und ich bin gespannt auf all die neuen Orte, die wir hoffentlich ganz komplikationslos erreichen werden. Ich kann uns jetzt schon sehen, wie wir wieder einmal im Supermarkt stehen, aufgeschmissen, weil wir nicht wissen, was wir essen sollen. Beinahe kann ich sogar schon die 30 Grad spüren. Deswegen habe ich auch nur Sommersachen im Koffer-hups. Eigentlich habe ich gefühlt überhaupt gar keine Klamotten zum mitnehmen und trotzdem ist das Köfferchen schon wieder voll. Immer wieder faszinierend. Innerlich nervös überlege ich ständig, was ich vergessen habe zu packen.

Klar, dass ich im ganzen Gewusel auch erst einmal die ganzen Reiseführer durch wälzen musste. Jetzt habe ich eine schöne To-do-Liste und hoffe, dass wir diese auch abhaken können. Ich freue mich so sehr darauf dem Mississippi zu folgen, auf der Great River Road und dann irgendwann in New Orleans anzukommen. Da muss doch eine Kajaktour drin sein. Wird sich halt mit der Chemiekeule eingesprüht, damit die Moskitos uns nicht komplett löchern.

Barfuß laufen, kurze Hosen anziehen, Sonnenuntergänge betrachten und einen Bahama Mama in Nassau trinken. Am Strand versteht sich. Ach, Mensch. Ich habe mich lange geweigert Vorfreude zu empfinden. Jetzt streckt sie sich ganz zart in mir aus und wird langsam größer. Und trotzdem ist eine so lange Auszeit vom Alltag, in einem komplett anderen Land, immer ein Schock, wenn man wieder zurückkehrt. So viel kann passieren in 14 Tagen. Das Einleben im Urlaub geht meist schneller als das Ankommen Zuhause. Meine Vorfreude ist gemischt mit ein bisschen Angst. So richtig loslassen kann ich hier noch nicht. Denn wie Passenger schon singt: You only hate the road when you’re missing home.

See you soon guys!

Advertisements

8 Gedanken zu “USA

  1. Darf ich mich auch in dein Köfferchen setzen? Das klingt so wundervoll und wie arg ich dich beneidet habe, als du das erste Mal davon berichtet hast, dass ist im Vergleich zu jetzt ein kleines Nichts – Riesengroßer Neid! Was du dort alles erleben wirst … Wow. Ich freue mich, wenn du uns im Nachhinein auch ein klein wenig mit auf Reisen nimmst und wir hier auch ein klein wenig amerikanische Luft schnuppern dürfen 🙂 Genieße die Zeit! Und komme dennoch wohlbehütet wieder Zuhause an 🙂 ♥

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s