Wetterfrosch

Eigentlich spricht man ja nur über das Wetter, wenn man nichts anderes zu erzählen hat. Aber ist das nicht genau so ein Gesprächsthema, wie jedes andere auch? Warum sollte man denn nicht mal sagen: Heute ist aber echt ein bescheidenes Wetter draußen. Allerdings muss ich zugeben, für mich gibt es gar kein schlechtes Wetter. Es ist nie ZU heiß oder ZU kalt, ZU nass oder ZU windig. Seit letztem Jahr findet mein Herz Hitze zwar ziemlich beschissen, aber davon lasse ich mich eher wenig irritieren.

Irgendwo stimmt ja auch der Satz: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Jedes Wetter ist irgendwie besonders. Jedes Wetter hat seine Vorteile (okay, und vielleicht auch Nachteile). Ich liebe das Wetter im Frühling, dann wenn die Luft nie sauberer war. Wenn die ersten Sonnenstrahlen im Gesicht kitzeln und es von einer Minute auf die andere zu schneien anfängt. Denn die kältesten Nächte sind doch bekanntlich im Frühling?

Ob ich nun mit dem Fahrrad durch strömenden Regen fahren muss oder der Wind mich am Weitergehen behindert-egal. Ob mir der Schnee in den Haaren hängen bleibt oder die Sonne die Haut verbrennt-egal. Wenn ich das Wetter spüren kann, fühle ich mich lebendiger. Wozu gibt es Gummistiefel und Windbreaker, wozu Wollmützen und Sonnencreme.

Nur mit einem Winter ohne Schnee und einem Sommer mit viel Regen komme ich nicht so ganz zurecht. Klar, ich kann mich damit arrangieren-aber das ist ja als würde man eine Packung Kaugummi kaufen und dann feststellen, dass es Kaubonbons sind. Ich will echten Winter, echten Frühling, echten Sommer und echten Herbst!
(Und soll ich euch was sagen? Ich habe die ersten Schneeglöckchen entdeckt! Echte.)

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Quelle: Berliner Zeitung
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3 Kommentare

  1. Für mich macht meine Grundstimmung viel davon aus, wie ich das jeweilige Wetter empfinde. Zu kalt habe ich es eher nicht so gern – Hitze konnte ich bis vor ein paar Jahren gut vertragen, das hat sich mittlerweile leider ein bisserl geändert … – jetzt bin ich so ein typischer 23° – Mensch 😉

    Schneeglöckchen oder Winterlinge habe ich bisher noch nicht gesehen, aber ich bringe meinen Sohn nachher zu Fuß ein Stück in Richtung seines Kumpels, vielleicht habe ich dann ja auch Glück.

    Schönste Grüße, liebe Ines!

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