Teneriffa: Walbeobachtung

Wasser ist ja bekanntlich so überhaupt nicht mein Element. Allerdings freunde ich mich immer mehr und mehr damit an. Spätestens nach meinen kläglichen Versuchen irgendwann mal ein Windsurfprofi zu werden, hatte ich das Meer nur noch vom Strand aus geliebt. Denn das kann ich den ganzen Tag tun: Auf die raue See, das tiefblaue Wasser und den Horizont blicken. Genau dann ist alles gut.
Auch auf Teneriffa wollten wir ans Meer. Aber es wurde alles andere als ruhig und entspannt. Es wurde aufregend und abenteuerreich. Darum bin ich im Endeffekt ziemlich glücklich.

losgi.png

Wir düsten also nach Los Gigantes um von hier aus die riesigen Felswände zu begutachten. Aus der Ferne, von der kleinen Aussichtsterrasse aus, sah Gigantes gar nicht gigantisch aus. Klar, imposant und echt riesig, aber nicht ungewöhnlich. Dafür, dass es eine 600m hohe Steinwand sein sollte, bekam ich recht wenig davon mit. Mich hatte da bereits schon etwas ganz anderes gelockt.

wal1

Wale. Kleine, süße indische Grindwale sollte es hier geben, genauso wie Delfine. Eins der beiden Wassertiere wollte ich UNBEDINGT sehen. Und zwar nicht nur als kleine Figur am Aussichtspunkt, sondern in echt. Im real life genauer gesagt. Wer hier mal mit dem Auto durch den Ort gefahren ist, dem wird schnell klar, dass es eine einzige Einbahnstraße ist. Wir wollten unbedingt zum Hafen hinunter und landeten erst nach etlichen Ansätzen dort. Direkt dort. Am Hafen. Denn hier konnte man quasi mit dem Auto bis zum Boot vorfahren-in anderen Ländern hätte es sowas nicht gegeben.

losgi2.png

Glücklich endlich schon mal die Schiffe gefunden zu haben, machten wir uns auf die Suche nach einer geeigneten Bootstour. Allerdings wollten wir in der Masca Bay nicht schwimmen gehen und die meisten Unternehmen bieten nun mal einen 1 Stündigen Badestopp an. Aber auch hier hatten wir Glück: El Rapido. Speedboot fahren, Wale beobachten und Los Gigantes innerhalb einer Stunde und das für nur 15 Euro. Gesagt, getan.

Wie schnell ein Speedboot wirklich ist, konnte ich mir nicht vorstellen. Innerhalb von 20 Min ließen wir alles hinter uns und waren rasant schnell aufs Meer hinausgefahren. Einfach so. Fast geflogen waren wir. Ich musste erst einmal wieder zu Atem kommen, bevor ich die kleinen indischen Grindwale auch wirklich wahrnehmen konnte. Sie waren überall. Ganze Herden mit kleinen Babywalen. Immer wieder das leise prusten, wenn sie auftauchten. Mal in der Ferne, mal direkt neben dem Boot. Die Zeit verging viel zu schnell.

wal

Dann düsten wir 20 Minuten direkt auf die Felswand zu. Und plötzlich war mir klar, wieso diese Klippen Los Gigantes hießen. Sie waren riesig! Nicht einfach so daher gesagt riesig, sondern riesig riesig! Man kam sich so unfassbar klein und unbedeutend vor, neben dieser Naturschönheit. Ebenfalls noch schnell ein Blick auf die Masca-Bucht. Herrlich. Genial. So viele Eindrücke, die man erst einmal verarbeiten musste.

Lie

  • Whalewatching!
  • Speedbootfahren
  • Das leckerste und riesigste Eis am Hafen essen
  • Wer sucht der findet: Verloren gehen und trotzdem irgendwo ankommen
  • Sich von Los Gigantes einschüchtern lassen
Advertisements

6 Kommentare

  1. Wow! Das war bestimmt ein wundervolles und beeindruckendes Erlebnis !
    Wale sind in jeder Größe beeindruckende Tiere und Delfine lächeln einen an und schauen einem ins Herz …
    Danke, dass wir an diesem schönen Eröebnis teilhaben durften !
    Liebe Grüße Bärlinerin

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s