I’ve got high hopes (Kodaline)

So früh habe ich glaube ich noch nie an einem Sonntag einen Eintrag verfasst. Zwischen zwei Stunden Schlaf in der Nacht und meinem Frühstück gleich, will ich euch dennoch kurz von zauberhaften Iren berichten.

Nachmittagskonzerte sind einerseits praktisch (man hat sowohl den Morgen, als auch den gaaaanzen Abend, um was zu machen), andererseits auch total unpraktisch (es ist mitten am Tag, man muss das irgendwie schon ganz gut einplanen). Uns egal. Mit meiner besten Freundin-dieses Mal total aufgedreht- ging es zu Kodaline.

Stadien haben sie gefüllt und Vorband waren sie gefühlt auch schon überall. Im Gegensatz zu James Bay am Tag zuvor, traten diese 4 Menschen gleich viel offener auf. Ihre Lieder eher Balladen, die meisten davon bekannt. Sehr überzeugend war jedoch der Sänger: Nicht nur wegen seiner Stimme, auch weil er gleichzeitig Gitarre und Mundharmonika spielen kann und im nächsten Song einfach ans Klavier wechselt. Ein bisschen Gänsehaut ist da schon drin.

Immer wieder stelle ich fest, dass die Iren freundlich sind. Sympathisch und gutherzig-zumindest, so wie sie sich geben. Vielleicht sind sie auch ganz fiese Lügner und gute Schauspieler. Mir war das für die eine Stunde allerdings egal. Hauptsache ein paar wunderschöne Lieder, mit viel Herzschmerz. Mit guten Instrumenten, ruhigen und weniger ruhigen Melodien und melancholischer bis hochmütiger Stimmung. Kodalines Musik ist Therapie. Das habe ich gestern gelernt. Nicht nur für die Band, auch ein bisschen für die Zuhörer.

Das coolste daran: Als wir noch so durch diese kleine Stadt strichen-war ja erst nachmittags!-bogen wir um die Ecke und stießen fast mit ihnen zusammen. Da wir aber nicht so die Groupies sind, blieben wir nur kurz stehen, starrten sie an und trauten uns nicht mit ihnen zu reden. Typisch wir.

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6 Kommentare

  1. Sehr schöne, ehrliche Musik. Nicht viel Schnickschnack, viel Handgemachtes, ja, und ich mag halt Balladen … – Gefällt mir gut! – Da die Truppe für mich eine Neuentdeckung ist, werde ich nun mal ein bisschen weiterforschen.

    Einen schönen Sonntag wünsche ich Dir, liebe Ines. Allerschönste Grüße!

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  2. Mensch, so viel tolle Musiker in so wenigen Tagen. Du machst da was erstaunlich richtig! 🙂

    Freut mich, dass die Jungs dir so sympathisch sind. Ich find ihre Musik super gut – dazu lässt es sich auch erstaunlich gut schreiben. Und wenn sie sogar für die Zuhörer ein bisschen Therapie ist, was will man dann mehr?

    Klingt nach einem guten Wochenende, oder? 🙂

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    • Es war ein ganz bezauberndes Wochenende. Nach der langen Durststrecke an Glücksmomenten, konnte ich endlich mal wieder voll durchstarten. Einfach herrlich. (:
      Ich habe schon geahnt, dass du die Jungs auch hörst-ich schätze unser Musikgeschmack ist gar nicht so unähnlich. 😉

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  3. Erinnert mich so an Couldplay und Travis.

    Ich weiß einfach nie was ich zu den Künstlern dann sagen soll und bevor ich irgendwas dummes/nerviges/sonstwas sage, dann eben lieber gar nichts und heimlichen rüberspitzeln (wobei die das bestimmt trotzdem merken :D)

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