Who the f**** is August?

Monate die gleichzeitig auch Namen sind, finde ich ja besonders amüsant. Gefühlt sind die 31 Tage dieses Mal jedoch wirklich lang gewesen. Abenteuerreich. Eine Achterbahn zwischen Hochfahrten und Tieffahrten. Vielleicht weil so viel passiert ist und das in nur ein paar Tagen. Daher keine großen Worte und umso mehr August-Ziele:

Mit Leuten was unternehmen, die ich ewig nicht gesehen habe
Es war nur ein Leut, aber den habe ich schon seit Monaten nicht mehr gesehen. Dieses Jahr genau genommen noch gar nicht. Weil ich das aber dringend nachholen musste, habe ich mich eben ins Auto gesetzt und bin nach Dortmund gefahren. Zu einem meiner besten Freunde. Immer wieder ein Punkt, den man viel öfter erfüllen sollte!

Planetarium besuchen
Schon seit Jahren habe ich in meinen Erinnerungen meinen letzten Planetariumsbesuch heraus gekramt. Ich sah mich auf dem breiten Stuhl liegen und in den Sternenhimmel gucken. Als mein guter Freund F dann einen Besuch vorschlug, war ich direkt Feuer und Flamme. Bochums Planetarium ist hübsch. Mit weit geöffneten Augen lag ich also in diesem Saal, starrte in die uuuunzähligen Sterne und wünschte, sie wären echt. (Dazu gelernt habe ich auch noch was: Den höchsten Berg gibt’s zum Beispiel auf dem Mars.)

Ein ganz eigenes, kleines Konzert bekommen
Ja wohl, das habe ich erst auf meine Liste geschrieben, nachdem ich wusste, dass dieser unfassbar talentierte Mitbewohner so gut Geige und Klavier spielen kann. Was liegt da näher, als nach einer WG-Party am frühen Morgen in seinem Zimmer zu sitzen und melancholischen Liedern zu lauschen? Vielen Dank, lieber B.! Selten so eine Gänsehaut gehabt.

Ein Abend mit Freunden
Ich liebe diese Abende, an denen man eigentlich nichts vor hat, Zuhause auf dem Sofa sitzt und die SMS kommt: „Bist du da? Kann ich vorbeikommen?“ Und am Ende sitzt man zu sechst im Wohnzimmer, tauscht mit alten Freunden die neusten Geschehnisse aus, diskutiert, wie man nun weitermachen soll im Leben. Solange man diese Freunde hat, kann man immer weitermachen. Es war ein Abend des lauten Lachens, des Glücklichseins, der Spontanität. Daraus erwächst ein Glücksmoment.

Das Kolloquium meistern
Ha, ein Kinderspiel. Und das Resultat daraus kann sich sehen lassen. Ab nun bin ich also staatlich anerkannt und kann arbeiten wo und wie ich will. Also der Arbeitgeber hat da schon noch mitzusprechen, aber THEORETISCH hab‘ ich alle Freiheit.

Mal einen Tag nichts tun
Das stelle ich mir so vor, dass ich morgens ewig liegen bleibe, dann irgendwann mal frühstücke und dann den ganzen Tag nur lese oder Filme gucke. Ja, genau so habe ich es auch gemacht. Einfach nichts gemacht. Zwischendrin kam mal ein bisschen Langeweile auf, aber ich habe das trotzdem knallhart durchgezogen. Abends war ich total kaputt-Nichtstun kann anstrengend sein!

Blau machen
Ich bin kein Fan vom grundlosen Zuhausebleiben. Trotzdem musste ich das irgendwann einfach mal tun. Diesen Monat gleich zweimal. Einmal, weil ich die Nacht vorher ungefähr nur 2 Stunden geschlafen hatte und so zerstört nicht zur Arbeit konnte und den anderen Tag, weil ich morgens einfach nicht aufstehen wollte. Ich lag im Bett und egal welche Willenskraft ich hätte aufgebracht, ich hätte den Schweinehund nicht überwunden. Aber ich habe mir ein gutes Gewissen eingeredet, denn auf Station ist die Noro-Epidemie ausgebrochen und ich wollte vor meiner Abschlussprüfung ganz bestimmt nicht noch krank werden. Von daher… Alles richtig gemacht.

Ohne Schuhe aus dem Haus gehen
Ein Gefühl der Freiheit, besser als nie zuvor. Einfach mal ohne Schuhe auf die Straße. Als wäre das normal. Ich bin so eine Rebellin. Und ein Sommerkind.

Vorherige Monatsziele erneuern:
September Urlaub planen

Die spanischen Inseln sind nicht nur im Winter ein reizendes Urlaubsziel. Ibiza? Teneriffa? Oder doch lieber das Festland? Am Ende bleibt man doch immer beim Gewohnten. Das, was man schon kennt. Malle ist nur einmal im Jahr. Geplant ist alles. Gebucht immer noch nichts. 16 Tage bis zum Abflug. Eigentlich müsste mich das nervös machen…
Nachtrag: Gebucht! Nur einen Tag später. 10 Tage Mallorca-ach ich freu mich!

Mich glücklich verlieben
War ich mal kurz für 3 Wochen. Aber so war das nicht gedacht. Also: Nein, glücklich bin ich immer noch nicht. Weit entfernt davon.
Mit jemandem einen Tag im Bett verbringen
Keine Ahnung, wie etwas so simples so schwierig werden kann.

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6 Kommentare

  1. Bis auf die letzten beiden Punkte klingt das so sehr, sehr schön. Ich habe sehr gespürt, das ich hier, wo ich meinen Lebensmittelpunkt habe, wohl meine Familie ist, meine Frau und mein Sohn, aber nicht ein einziger wirklicher Freund. Ich hatte in dieser Stadt, in der ich nun schon seit 27 Jahren lebe, noch nie einen wirklichen Freund. Der bzw.die NÄCHSTEN, leben in Berlin …

    Dass Du schon bald wurder Urlaub haben kannst (mir erscheint es so, als wenn Du viele Tage Urlaub hast, wie machst Du das 😉 ), ist eine schöne Aussicht. Ich möchte sehr gern mit Dir daran glauben, dass es eine solche letztlich auch die beiden letzten Punkte Deiner Liste betreffend bald geben wird.

    Viele liebe Grüße, liebe Ines! (Ich bin wieder „da“.)

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    • Vielleicht hast du dort oben an der See, da wo dein Lebensmittelpunkt ist keinen wahren Freund-auch wenn ich mir das eigentlich nicht vorstellen kann-so hast du doch auf jeden Fall in mittleren Lande einen guten Freund. Nämlich mich. 😉

      Komischerweise höre ich das immer wieder. Dieses „du hast doch erst Urlaub gehabt. Du warst doch erst im Urlaub!“. Ich kichere dann immer ganz fröhlich und bin begeistert davon, dass ich das so gut aufteile. (:
      (Dafür hatte ich von Oktober bis Dezember keinen einzigen Tag. :D)

      Danke dir, lieber Schweitzer! Ich hoffe auch darauf. Aller herzlichste Grüße!

      Gefällt 1 Person

      • “ … so hast du doch auf jeden Fall in mittleren Lande einen guten Freund. Nämlich mich.“

        Jetzt musste ich doch erstmal tief durchatmen. Kreigst dafür einen ganz lieb und ehrlich gemeinten Knuddel von mir, liebe Ines! Und ein ♥ dazu!

        Ganz liebe und dankbare Grüße!

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