Last day (Kalifornien Tag 12)

San Francisco; Alamo Square

Der letzte Tag war angebrochen. Wie schnell kann die Zeit vergehen? Wir waren vom Schimmelzimmer um unsere Nächte gebracht wurden und hatten uns daher für den letzten Tag etwas Ruhiges überlegt. Einfach mal ein bisschen bummeln. Von der Market Street ging es mit dem Bus zum Alamo Square. Hier wurden erst einmal die Häuser aus Full House bestaunt. Überhaupt war diese Ecke der Stadt lohnenswert.

Da unser Motto ja eh Ruhe war, schlenderten wir gemütlich durch die Straßen, schauten in die kleinen Geschäfte, die alle noch geschlossen hatten. Im La Boulangerie frühstückten wir. Ein tolles, kleines Café, welches super Angebote und leckeres Essen hatte. Dieses Szeneviertel gefiel mir hier sehr. Als wir mit dem Kaffee fertig waren, hatten auch endlich die Geschäfte offen. So konnten wir dann noch einmal in die kleinen Läden hinein schlendern und zwischen ausgefallenen Klamotten und liebenswerten Kleinigkeiten stöbern.

USA12
Volles Haus

Market Street; Russian Hill

Wir liefen zu Fuß zur Market Street zurück und bummelten auch hier noch etwas. Natürlich durften wir das Westfields nicht auslassen, mit all den vielen, riesigen Geschäften. Ein wahrer Shoppingtag, mit magerer Ausbeute. Der halbe Tag lag noch vor uns und so ging es noch einmal mit dem Cable Car nach Russian Hill, um hier ein bisschen zu schlendern. Leider hatte der Reiseführer uns kleine Cafés und Geschäfte versprochen. Jedoch bestand Russian Hill hauptsächlich aus einer kleinen Straße mit zwei, drei Restaurants, der Rest war Wohnviertel. Ein bisschen gehen konnten wir hier dennoch. Und weil wir so aufmerksame Schlendriane sind, fanden wir mitten auf der Straße auch noch ein paar Tagebücher eines Musikers. Einfach dahingeworfen, ohne Liebe.

USA12.1
Cable Cars

Sutter Street; Fisherman’s Wharf

In der Sutter Street, nah an unserem Hotel, holten wir uns dann aber doch noch etwas zu Essen. Setzten uns vor das hübsche Café und beobachteten ein paar Menschen. Dann beschlossen wir, dass wir der Fisherman’s Wharf eigentlich auch noch good bye sagen mussten und fuhren wieder zurück. Hätte jemand unseren Wegeverlauf nachgezeichnet, hätte er verständnislos mit dem Kopf geschüttelt. Kein Wunder.

Liebe

x Einfach mal bummeln.
x Hübsche Ecken erkunden.
x Im Hipster-Viertel frühstücken.
x Kleinigkeiten finden.
x Innerlich auf den Abschied vorbereiten.

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2 Gedanken zu “Last day (Kalifornien Tag 12)

  1. Deine Reise ist auch für mich hier wirklich schnell vergangen.

    Euer letzter Tag war ein bisschen so, wie bei uns viele Tage verlaufen, wenn wir irgendwo anders unterwegs sind… :yes:

    Nun habe ich also auch noch die Cable Cars hier sehen können – die gefallen mir richtig gut.

    Sie erinnern mach an die alten Niederflurstraßenbahnen, die in Leipzig bis Anfang der siebziger Jahre (dort wohnten damals meine Lieblingsgroßeltern) noch unterwegs waren. Die waren kultig, mit Glühlampenbelechtung, Holzsitzen und einige hatten im Mittelwagen eine Freiplattform. Und sie rumpelten und ruckelten unbeschreiblich und gleichermaßen heftig wie beschaulich auf teilweise endlos langen Linien durch die Stadt. – Ich bin gern mit den Dingern gefahren …

    Was ist denn eigentlich aus Eurem „Verkehrsdelikt“ zu Beginn Eurer Reise geworden? Gab es da auch noch ein Bußgeld? (Hoffentlich nicht!)

    Mir wär es ja viel lieber, Dir bleiben eher die anderen amerikanischen Momente in Erinnerung, und, dass es nun auch hier immer mal Momente gibt, die vielleicht für Dich ein bisschen im positiven Sinne „amerikanisch“ sind. – Ansonsten bleibst Du für mich aber doch die heimliche Engländerin, liebe Ines. 😉

    Ganz liebe Grüße und eine aushaltbare Woche!

    Gefällt mir

    • Ein bisschen Erholung und Schlendereien dürfen im Urlaub auch nicht fehlen. 🙂

      Das kann ich mir gut denken, müssen ja wunderhübsch und gemütlich gewesen sein, die Niederflurstraßenbahnen.

      Ein Bußgeld gab es ja. 160$ sollten wir überweisen. Das ist schon echt heftig, für 10 Minuten Koffer ausladen. ):

      Ich habe von der Reise viele positive Momente mitgenommen, auch wenn es nicht alles glatt lief. Aber du hast Recht, im Herzen bin ich wohl doch immer eher die Engländerin. 🙂

      Liebste Grüße!

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