Grüne Welt im Mai

Draußen sein, dass ist das, was im Moment am meisten Spaß macht. (Außer wenn einem ständig irgendwelche Insekten und Pollen in die Augen fliegen.) Der Mai ist an mir vorbeigezogen wie ein Falke im Sturzflug. Eine einzige Woche habe ich gearbeitet, dann war ich im Urlaub und dann krank. Aber auch der Mai -oder soll ich sagen GERADE der Mai?- hat mir wunderbare Momente beschert. Für diesen Monat hatte ich eigentlich kaum Ziele, trotzdem haben sich letztendlich doch wieder einige zusammentragen lassen. Eigentlich ist es sogar mehr als sonst, weil es eine Special-Liste gab.

Konzept der Abschlussarbeit anfertigen
Immerhin das habe ich geschafft. Auch wenn es erst eine Gliederung ein paar Seiten sind, an denen ich nun schon wochenlang sitze. Ich komme einfach nicht wirklich voran. Motivation, Adieu.

Ganz viel draußen sein
Wahrscheinlich war ich keinem Monat diesen Jahres so viel draußen, wie im Mai. Im Urlaub habe ich quasi draußen (und im Auto) gelebt. Vorher und nachher war ich viel spazieren und wandern. Die Natur ist in den 14 Tagen Abwesenheit explodiert. Die Wiesen sind so hoch und mit Wildblumen übersäht, dass man schon vom Draufgucken mindesten 20 Zecken kriegt. Die Wälder sind so grün und dicht, dass man alleine auf den Pfaden schon durch 30 Spinnennetze läuft. Das, liebe Menschen, ist die wahre Freude. (Die Zecken nicht, die sind nämlich wirklich nervig.)

Heile, mit vielen Eindrücken, aus den USA wiederkommen
Mit vielen Zwischenfällen und einigen Komplikationen sind wir doch heile wieder zurück gekommen. Zwar angeschlagen und krank, aber immerhin sind wir nicht abgestürzt. Oder mussten in Amerika zum Arzt, oder oder oder. Apropos Amerika, hier ist eine kleine Zusatzzielliste:

Aus dem Koffer leben
Der wurde überall mitgeschleppt. So langsam sieht man ihm die weiten Reisen und die Roadtrips an. Was soll’s, er ist noch immer ein treuer Begleiter.

Los Angeles und San Francisco erkunden
Die beiden größten Städte auf unserer Reise. Da mussten wir natürlich versuchen alles zu sehen. Jeder Touri-Mist und alle Sightseeing-Sachen wurde abgehakt. Innerhalb 4 Tage kann man eine Stadt sowohl von der schönen, als auch von der nicht so hübschen Seite kennenlernen.

An der Küste Kaliforniens wohlfühlen
Der Pacific Coast Highway hat uns unzählige, atemberaubende Ausblicke beschert. Ich hätte an jeder Ecke, an jeder Klippe und jedem Strand anhalten können. Demnach, ja, ich habe mich wohlgefühlt. Vor allem in den kleineren Orten, in denen trotzdem buntes Treiben herrschte. Aber vor allem auch dort, wo die Wellen an die Küste donnerten und sich die Surfer tummelten-denn irgendwie fühlt man sich, auch als Windsurfer und Anti-Wellenreiter, zu diesem Schlag Mensch dazugehörig.

Reiten gehen
Wie ich schon in meinem Bericht erwähnte: Jeden Urlaub mal was anderes zu probieren, das hat schon seinen Reiz. Schnorcheln war super. Nun habe ich mich gefreut, endlich mal wieder auf dem Pferderücken zu sitzen und gleichzeitig das Feeling des wilden Westens zu spüren. Mit mir wären wohl auch am liebsten die Pferde durchgegangen, denn eigentlich wollte ich dem Pferdchen ganz gern die Ferse geben und schauen, wie schnell es rennen kann.

Wandern im Yosemite National Park
Alleine schon hier gewesen zu sein, zählt zu meinen Highlights der Reise. Ich hätte euch so gern schon davon erzählt, aber ohne Fotos wirkt es einfach nicht. Mit den ersten Metern in diesem Park, war ich schon verliebt. Es war mir egal, dass es nachts Minusgrade im Zelt wurden. Ich war verliebt in den Half Dome, in den Glacier Point, in die riiiiesigen Mammutbäume und auch ein bisschen in das Curry Village. Es stimmte einfach. Für mich ein absoluter Top-Place-to-be.

Roadtrippen ohne Komplikationen
Nicht alle Ziele können erfüllt werden. Komplikationen gab es. Reichlich. Einmal fast einen Strafzettel bekommen und die Geschichte ist damit noch lange nicht zu Ende. Uns ist auch danach noch einiges an Mist passiert, welcher einen Rattenschwanz bis heute hinter sich herzieht. Diese Geschichte werde ich aber ein andern mal erzählen, dann, wenn hoffentlich meine Festplatte gerettet werden kann

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6 Gedanken zu “Grüne Welt im Mai

  1. Zum ersten Punkt Deiner Ausführungen
    meine Erfahrung :
    ob Studienabschluss, Vorlesungsvorbereitungen,
    ob Gedichte schreiben u. a. m.
    mit der G L I E D E R U N G
    steht oder fällt das Ergebnis bzw. der Erfolg!

    Ich sage schon mal —> Schönes Wochenende
    L G … P a c h T

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    • Das stimmt absolut. Damit ist schon ziemlich viel geschafft. Obwohl die Gliederung ja auch oft noch mal um ein paar Punkte geändert wird. 🙂

      Liebste Grüße und ein wunderbares Sommerwochenende!

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  2. Ich trau mich fast wetten, dass du in deinem USA-Urlaub meinem Cousin irgendwo begegnet bist – der ist nämlich mittlerweile seit ein paar Wochen nicht mehr in Mexiko, sonder tourt durch die USA ^^
    Ich liebe deine Monatsrückblicke immer noch so sehr (: Die Idee hatte ich auch mal, dann kamen deine online und dann habe ich meine wieder verworfen ^^

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    • Oh, das wäre ja ein Zufall! Wie schön, gefällt es ihm dort? (:

      Nur weil wir zwei die gleiche Idee hatten, musst du aber nicht meinetwegen die Idee wieder verwerfen. ):
      Ich bin nämlich ganz sicher, dass du die noch viel bezaubernder schreiben würdest, als ich. 🙂

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    • Jetzt wo ich meine Berichte weiterschreiben kann, wird da noch einiges kommen. Fing ja schon damit an, dass wir die eine Nacht kein Hotel hatten. Was zum Glück im Nachhinein aber wirklich unkompliziert verlaufen ist. 🙂

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