One and a half women (Kalifornien, Tag 2)

Roadtrip Part I: L.A.-Long Beach-Malibu

Long Beach

Richtig amerikanisches Frühstück gab’s am zweiten Tag. Die Pancake-Maschine hatte endlich mal Platz für uns. Wir stöberten also in der Küche herum, während zwei Kerle wie Geier darauf warteten, endlich ihre eigenen Pancakes zu braten. Nach diesem Essen ließ es sich schon viel besser in den Tag starten.

In Los Angeles hatten wir am vorherigen Tag schon vieles gesehen. Daher zog es uns heute nach Long Beach. Das angebliche Strändeparadies. Was uns an Long Beach zuerst auffiel, waren allerdings die breiten Straßen und das graue Wetter. Wir fuhren planlos durch die Gegend, immer entlang des Ocean Blvd. Hier tauchte das Aquarium auf. Ohne jeglichen Plan fuhren wir ins Shore-Village. Dieser kleine Steg am Hafen zeichnet sich durch die bunten Häuschen mit den vielen Andenkenläden aus. Allerdings waren wir mal wieder so früh unterwegs, dass hier gähnende Leere herrschte.

In einer Nebenstraße wurde das Auto abgestellt und schnell ein Strandspaziergang gemacht. Der Strand von Long Beach ist breit und sauber. Nur in der Ferne sind die kleinen Inseln mit seltsamen Gebilden zu sehen. Große Schiffe ziehen im Meer vorbei.

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Dem Ocean Blvd folgten wir dann noch bis zum Ende. Was für eine schöne Wohngegend. Dachte sich wohl auch die Sonne und tauchte alles in warmes, helles Licht. So sahen die kleinen privaten Strände und die riesigen Häuser mit den Yachten gleich noch eleganter aus. Richtig rebellisch fühlten wir uns, als wir die Füße in den privaten Sand der Anwohner gruben.

In Long Beach fuhren wir zum ersten Mal auf den Pacific Coast Highway. Hier unten ist der noch ziemlich unspektakulär, trotzdem war es ein toller Moment, auf diesem so berüchtigten Abschnitt loszudüsen. Die Mall in Long Beach gefiel uns gar nicht, daher folgten wir einfach dem PCH weiter. Wir waren ja frei wie die Pelikane.

Malibu

Unsere spontane Reise führte uns bis nach Malibu. Immer an der Küste entlang. Der Pazifik erstreckte sich ab und zu neben uns, während rechts Häuser vorbeisausten. Nach einem Snack fühlten wir uns gestärkt genug, um am Strand ein bisschen zu schlendern. Das war wohl seit langem der coolste Strandspaziergang überhaupt. Malibus Strände sind nicht wirklich gut zu erreichen. Man muss Glück haben, dass am Straßenrand ein Parkplatz frei ist. Bei den Häusern, die sicher viel Geld gekostet haben, von der Straßenseite aus aber total langweilig und unscheinbar aussehen, gibt es keinen Strandzugang.

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Wir hielten, stiegen aus, schlenderten los. Die Sonne knallte und uns war in den langen Hosen verdammt warm. Warum also nicht einfach mal mit der Hose ins Wasser? Damit man auch mal sagen kann, dass man im Pazifik war. Mit den Wellen tanzten wir dann eine ganze Zeit lang. Die Hosen wurden den ganzen Tag nicht mehr trocken, aber wen störte das? Wir waren im Urlaub. In Malibu. Am Strand unter dem hübschen, schattenwerfendem Baum.

Der Getty Villa schenkten wir nur einen gelangweilten Blick, den Surfern hingegen einen längeren. Mit klitschnassen Hosen, ging es dann auf dem PCH wieder zurück. Direkt in die Rush Hour hinein. Da brachte auch die Carpool-Lane nichts. Durch Downtown hindurch ging es zurück nach Venice Beach.

Liebe
x Verwegenes Leben führen
x Strände en masse
x Surfersparadies
x Sich ein bisschen wie Charlie Sheen fühlen

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4 Kommentare

  1. „Der Getty Villa schenkten wir nur einen gelangweilten Blick, den Surfern hingegen einen längeren.“ … Immer wieder dasselbe mit den jungen Damen … *hihi*

    Was ist das bräunliche Etwas auf dem letzten Foto, dort wo die Gischt den feinen sand benetzt oberhalb Deines HERZIGEN Schriftzugs?

    Ganz liebe Grüße, Ines!

    Gefällt mir

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