Mit Ruhe und Gemütlichkeit (Travemünde Tag 3)

Priwall

Mit nagelneuen Fahrräder fährt es sich gleich viel besser. Geliehen wurden sie in Travemünde. Mit dem Rad ging es dann auf die Fähre, die uns zur Halbinsel rüber schipperte. Dort angekommen folgten wir dem Rundweg. Mit ganz leichtem Herzen kann ich sagen: Es war wunderschön hier! Nicht nur das Wetter, auch diese wundervolle Strecke. Mal führte sie am breiten Fluss entlang, wo das Wasser tief dunkelblau war, mal führte sie uns über Stege und durch Wälder hindurch. Es gab an jeder Ecke etwas neues zu entdecken.

Ganz besonders gut tat die Ruhe. Meinen Kopf hätte ich wegen des blauen Himmels, am liebsten dauerhaft in den Nacken gelegt. Der Fahrtwind fühlte sich gar nicht allzu kalt an. Und dann diese Frühlingsanzeichen überall. Schmetterlinge, Knospen an den Bäumen, Gänseblümchen auf den Wiesen. Wie glücklich so ein paar kleine bunte Farben, nach einem langem, kalten Winter machen können.

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Durch die Ferienanlagen gurkten wir dann auch noch. Voll war es hier. Alle Menschen wollten raus in die Sonne. An den Strand. Dieser breite, weiße Sandstrand und diese unwirklichen Wolken am Himmel. Mal total durchgekämmt, mal als Schäfchenwolken. Nachdem wir etwas gegessen hatten, waren wir auch schon fast am Ende des Rundweges. Im Hafen konnten wir dann nun noch die Passat bestaunen. Dieses riesige Schiff, was wir sonst immer nur vom gegenüberliegenden Hafenufer gesehen hatten. Bis zur Fähre ließen wir uns dann ausrollen.

Travemünde; Maritim Hotel

Auf der anderen Seite zurück, fuhren wir noch etwas planlos umher. Ganz touristenmäßig bestaunten wir die kleinen Gassen des Jahrmarktes und das alte, alte Autohaus. Wie aus einem der Retro-Zeitungen. Dann machten wir uns auf die Suche nach einem Stück Torte. An der Promenade wurden wir fündig. Eins mussten wir nämlich noch unbedingt machen! Mit dem Fahrstuhl in den 35. Stock des Maritim Hotels fahren und über den Wolken essen. Wir hatten Glück, eigentlich nur für Reservierungen geöffnet, bekamen wir dennoch einen Platz. Mit Druck auf den Ohren stiegen wir aus dem Fahrstuhl und ließen uns am Tisch nieder. Mit Blick auf dem winzig kleinen Passatschiff. Mit Blick auf Lübeck in der Ferne. Und natürlich mit der unübersehbaren Ostsee.

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Auch die Torte und der Latte Macchiato waren es wert, den weiten Weg nach oben anzutreten. Sie hatten mit ihrem Versprechen übrigens Recht. Wir kamen uns wirklich so vor, als würden wir auf Höhe der Wolken sitzen. Eigentlich wusste man gar nicht, ob man lieber den Kuchen oder die Aussicht betrachten sollte.

Liebe

x Ostern in aller Ruhe.
x Naturnah.
x Dinnieren über den Wolken.

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3 Kommentare

  1. „Ganz besonders gut tat die Ruhe. Meinen Kopf hätte ich wegen des blauen Himmels, am liebsten dauerhaft in den Nacken gelegt. (…) Und dann diese Frühlingsanzeichen überall. Schmetterlinge, Knospen an den Bäumen, Gänseblümchen auf den Wiesen. Wie glücklich so ein paar kleine bunte Farben, nach einem langem, kalten Winter machen können.“ — Perfekt. So, genau so, war es heute bei mir, als ich stundenlang über die Wiesen spaziert bin.

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  2. Da hattest Du wohl das richtige Gespür, denn im Norden gab es Ostern schönes Frühlingswetter …
    Hier war es eher wechselhaft, aber die schönen Frühlings-Stunden versuchen wir auch zu genießen,
    denn der Frühling ist doch die schönste Jahreszeit 😀

    Liebe Grüße und viel Freude/Freunde in Deiner neuen Wohnung,
    Bärlinerin

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