Salzherzen. (Fehmarn)

So ist das, liebe Menschen. Eineinhalb Wochen vergehen wie im Flug. Gerade wenn man sich an einem wunderschönen Ort befindet, der so viel zu bieten hat, dass man eigentlich gar nicht weiß, wo man anfangen soll mit dem Abenteuer. Ich bin schon immer gerne nach Fehmarn gefahren. Diese Insel ist an jeder Ecke anders, aber schön. Um den Flair der Insel ein bisschen mit euch zu teilen, habe ich ein paar Fotos geschossen und mir ein paar Worte zurecht gelegt.

burg

Alles mit Liebe…

Wie schon zu Anfang des Jahres, hatten wir auch dieses Mal eine Ferienwohnung in Burg. Ein bisschen außerhalb, aber auch von hier aus war die Innenstadt sehr gut zu Fuß zu erreichen. Und liebe Leute, die Innenstadt ist voll von Touristen und komischen Vögeln, aber einen Besuch muss man ihr einfach abstatten. Die kleine Altstadt hat wunderschöne Geschäfte: Seifen-, Drachen und Kleidungsläden. Ich liebe diese Alternativen Läden, in die man so hineinplatzt und plötzlich umgibt einen die Ruhe des Ladens, der Geruch von Seifen oder Räucherstäbchen umhüllt einen und an jedem kleinem Tischchen gibt es neue Schätze zu entdecken. Auf Fehrman konnte ich diese kleinen Schatzläden überall finden. Es war eigentlich keine Suche mehr nötig.

Auch außerhalb auf den kleinen Dörfern gibt es viele Ateliers und Keramikkünste zu bewundern. Durch Zufall fuhren wir mit dem Rad in Teschendorf an der Kunstkate vorbei. Wer die bunten Koffer und das hübsche Fahrrad sieht, muss einfach durch den Garten und durch die kleinen Räume des Hauses schlendern, um zu sehen, was es alles zu sehen gibt.

kunstkate

Was für die Seele

Mit dem Fahrrad erreichten wir so gut wie alle kleinen und größeren Orte der Insel. Wir strampelten uns richtig ab, 30 Kilometer waren da am Tag locker drin. Und ich dachte: Mensch, wenn du nach Hause kommst, bist du richtig fit. (Nein, bin ich nicht. Denn bei uns gibt es Berge und auf Fehmarn rollt man von alleine.)
Wir haben wunderschöne Strecken erkundet. Von Burg über Wulfener Hals und Wulfen mit dem riesigen Campingplatz und der Steilküste, von wo aus man das Ende der Welt fast sehen kann! Weiter ging es über Fehmarnsund, mit der gigantischen Brücke und dem schönen Strand bis nach Gold, wo die Wassersportler und Badenixen ihr Unwesen treiben. Der Endpunkt der Strecke war Albertsdorf samt bestem Hofcafé.
Von Burg ging es auch nach Puttgarden, wo enorm große Fähren nach Dänemark ein- und auslaufen, die so vollgestopft mit Autos sind und trotzdem noch schwimmen können. Was gab es auf dem Weg dahin nicht alles für wunderschöne Orte und Feld- sowie Deichstrecken. Bei wesentlich schlechterem Wetter sind wir dann noch zur Museumsmühlenerkundungstour aufgebrochen – ebenfalls über ganz viele verschiedene Dörfer, welche alle ihr eigenes Flair haben.

Bridge

Abends schauten wir in Westermakelsdorf die Sonnenuntergänge an. Ein wahres Fest. Der Strand ist immer gut besucht, ob von Steinesammlern oder Surfern. (Mir sind die Surfer ja lieber, da hab ich wenigstens was zu beobachten.) Und endlich bin ich auch darauf gekommen, warum ihre Haare immer so gestylt-nichtgestylt aussehen. Salzwasser, ganz klar. Sollte man vielleicht in Spraydosen abfüllen und als Haarspray verkaufen.

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9 Gedanken zu “Salzherzen. (Fehmarn)

  1. War Fehmarn nicht (wieder) total überlaufen ?
    Ich war 2 Mal dort und bekam (trotz Großstadtmensch) gerade zu „Platzangst“ 😉

    Stimmt – leider geht Urlaub immer viel schneller vorbei, als Arbeit/Studium etc….

    Aber schön, dass Du zurück bist ! 😉
    Liebe Grüße
    Bärlinerin

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    • Tatsächlich? Also ich war jetzt schon öfter auf Fehmarn, allerdings meist in der Nebensaison. Da ging es immer. Aber auch diesmal war es eigentlich nur in der Burger Innenstadt gerammelt voll. Sonst hat man beim Rad fahren kaum jemanden angetroffen. (: Aber ich glaube dieses Überlaufene haben die meisten Inseln in den Sommerferien als kleinen Makel.

      Viel zu schnell! Wie im Flug.

      Danke dir (:
      Beste Grüße!

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      • Das freut mich für Dich 🙂
        Schön auch, dass Du (mal) mehr Bilder gebracht hast 🙂
        Du weißt – ich bin eher ein visueller Mensch, auch wenn ich Deine Formulierungen sehr liebe 😉

        Liebe Grüße
        Bärlinerin

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