Zweitausenddreizehn.

Liebste ehrenswerte LeserInnen,

bald ist das Jahr wieder einmal um und für mich wird es Zeit einmal danke zu sagen.
Danke, liebe Menschen, die all mein Geschreibsel hier lesen – ob als stiller Beobachter oder Kommentierer.
Danke, für all die lieben Worte und all die netten Bekanntschaften, die ich dieses Jahr hier machen durfte.
Das Schreiben war und ist mir lieb und teuer. Wahrscheinlich würde ich sogar schreiben, wenn es keine Menschenseele lesen würde, aber so macht es einfach viel mehr Spaß. Der Austausch mit den Menschen und die verschiedenen Blickwinkel die dadurch entstehen: Dafür lohnt es sich.

Dieses Jahr 2013 war für viele Menschen ein schwieriges, hartes Jahr. Auch für mich war es anstrengend – aber 2014, ich glaube du wirst nicht leichter – trotzdem hatte ich immer Momente, über die ich mich freuen konnte. Die ich entweder auf Fotopapier gebannt habe, oder die ich im Herzen eingeschlossen habe. Manche Momente kann man selbst mit dem Auslöser einer Kamera nicht festhalten, weil dann nur das zählt, was du fühlst. Es war bezaubernd, atemberaubend und wundervoll.

Ein Traum war es Silvester in London zu feiern und so verbrachte ich den ersten Tag dieses Jahres dort. Lernte diese Stadt kennen und lieben und kehrte voller Freude und mit ganz viel Liebe tief im Herzen im Spätsommer dahin zurück. Durch diese Stadt zu streifen, mit dem London Eye zu fahren, Orte zu entdecken die ich vorher nicht kannte, das Großstadtleben zu genießen – all das zählt zu meinen Lieblingsmomenten.
Aber auch, dass ich endlich einmal wieder auf dem Rücken eines Pferdes saß (das nicht so recht wollte wie ich, weil ich mit diesem Westernreiten einfach nicht klarkomme), die Faszination des Langslaufs zu entdecken (ich warte sehnsüchtig auf den Schnee!) und wandern zu gehen in einer großen Gruppe mit den besten Menschen.
Außerdem die unzähligen Stammtische im Irish Pub mit viel Gelächter und lauter Musik; die Studentenpartys mit noch lauterer Musik und noch mehr Gelächter und im Gegensatz dazu die Abend mit all den „alten“ Brettspielen. Ich glaube so viele Spiele wie in diesem Jahr, habe ich sonst noch nie kennengelernt.
Meine Familie kam nicht zu kurz, all die Wanderungen mit ihnen, im Harz und in der Umgebung. Die Natur und die Kraft, die man dort wieder tanken konnte.

Es gab so viele Orte, die ich jetzt erst entdeckt habe: Ballenstedt, Großenbrode, Venlo (Niederlande, yay! Und mit diesem Ort gab es auch noch wunderbaren, sagenhaften Pudding), die kleine Insel Ummanz, Köln.
Orte, an die ich wieder zurückkehrte, weil es mir dort so gut gefiel: Der Ruhrpott (Dortmund, Gelsenkirchen), Quedlinburg, Köln und wie schon erwähnt London.

Ich habe auf großen Plätzen während eines Fußballsspiels in Dortmund gefroren und auch wenn sie verloren haben, Fan bleibe ich. Ich habe große Augen gemacht, als ich wieder im Gelsenkirchener Zoo war und alles so gleich und trotzdem ganz verändert erschien.
Ich habe im Sommer mit meinen Freunden Wikingerschach gespielt, Erdbeeren geklaut, auf den schönsten Wiesen gegrillt oder einfach nur an heißen Tagen am Seeufer gelegen. Ich habe mein Herz verschenkt und es wieder zurückgenommen.
Ich habe glitzernde Augen bekommen von den Konzerten auf denen ich war (Passenger, nächstes Jahr gern wieder) und habe auf staubigem Festivalgelände tagelang durchgetanzt. Und Casper getroffen.
Ich habe Abende im Kino verbracht (gestern erst wieder: Der Hobbit, Leute!) und mich durchschütteln lassen im Freizeitpark.

Besonders wichtig ist mir auch gewesen, Leute kennen zu lernen, die mir mittlerweile einiges bedeuten und zu denen ich weiterhin eine Freundschaft hegen und pflegen möchte. Meine Heimatstadt erscheint mir durch manche Menschen nun im ganzen anderen Licht. Leute wiederzusehen, die ich seit Jahren nicht gesehen habe.
Alle meine „alten“ Freunde. Es sind Freundschaften in Bruch gegangen, die jedoch hoffentlich langsam, aber sicher wieder geflickt werden können. Bis dahin ist es ein weiter Weg.
Meine Kommilitonen (jemand bastelt da ganz wunderschöne Weihnachtskarten!). Danke an euch alle.

Lange habe ich gesucht, nach dem richtigen Bild, nach DEM Lieblingsmoment 2013. Aber den gibt es nicht. Er setzt sich aus so vielen Facetten, Momenten und Augenblicken zusammen, dass er auf einem Bild nicht festzuhalten wäre.
Daher trage ich nun einfach ein Lied hierzu bei, bei dem ich immer wieder eine Gänsehaut bekomme.

Ich wünsche euch allen bezaubernde, frohe Weihnachtstage und einen guten Start ins neue Jahr!
Für mich heißt es nun wieder: I’m on the road again.
Ab in den Urlaub und bis 2014.

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2 Kommentare

  1. Da hast Du ein bewegtes, ereignisreiches Jahr 2013 gehabt – immerhin mit offenbar vielen positiven Erfahrungen, die womöglich manches weniger Schöne wenigstens ein bisschen kompensieren konnten.

    Auch an dieser Stelle von mir noch einmal alle guten Wünsche für schöne Feiertage, einen tollen Urlaub und einen guten Start und Verlauf des Jahres 2014.

    Ich wünsche Dir dies alles sehr gern, liebe Ines!

    Allerschönste Grüße!

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