Das Spiel des Lebens

Das Leben wartet an jeder Ecke mit einer Überraschung auf dich. Manchmal ist sie positiv und dann wiederum gibt es auch negative.
Es spielt ein Spiel mit dir. Ist es auf deiner Seite, oder eher gegen dich? Wer ist der Spielleiter und was für Mitspieler sind sonst noch integriert? Die Zeit. Das Schicksal. Die Gesundheit. Milliarden andere Menschen.
Ziehe eine Bonuskarte und lasse es dir eine Woche gut gehen. Oder löse die Aufgabe der Abenteuerkarten und meistre dein Leben auf deine Art.

Ich habe tatsächlich das Gefühl, dass das Leben Karten verteilt.
Eine geliebte Person zieht sich aus deinem Leben zurück.“ – Meine Lösung für dieses Problem: Warten bis sie wieder zurückkommt. Und möglichst viel darum kämpfen. Doch manchmal warte ich zu lange. Die Gefühle schwächen ab und plötzlich liegt die neue Spielkarte auf dem Tisch. „Eine langverschollene Person kehrt zurück.“
Das Leben, oder das Schicksal sollten dann auch fair spielen und jedem der Beteiligten Gefühlskarten verteilen. Und zwar die gleichen. Dann wäre das ganze nicht so kompliziert.
Man würde nicht vor der Frage stehen, wie das ganze weiter gehen soll. Was das was da ist, eigentlich ist? Und wieso gerade jetzt?

Zum Glück bin ich ein Spielekind. Bevorzugterweise lieber die Brettspiele und die, die keine so großen Auswirkungen auf mein Leben haben, aber trotzdem fühle ich mich ein bisschen herausgefordert.
Und die oberste Karte, die die das ganze Leben lang als Aufgabe gilt, trage ich immer mit mir herum: „Lebe dein Leben so wie du es für richtig hälst.

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2 Kommentare

  1. Ich muss gestehen, dass ich mir das Leben noch nie so vorgestellt habe, als eine Art Spiel.

    Und, dass ich seit gestern Abend immer wieder vor Deinem Eintrag hier sitze und darüber nachdenke.

    Nehme ich das Leben zu schwer, um es mir als Spiel vorstellen zu können? Habe ich gar Angst vor Spielern, vor Zockern zumal – was wenn sie unsere Leben, unsere Welt verzocken?

    Verteilt DAS Leben tatsächlich die Spielkarten? Wer, was ist DAS Leben?

    Immerhin, Deine oberste Karte ist eine gute Karte, und in Deiner Hand macht sie mir keine Sorge, Du wirst sie nicht zum Schaden anderer spielen.

    *

    Wenn ich mir jetzt vorstelle, dass Du seit einiger Zeit auch eine Karte in meinem Lebensspiel bist, muss ich schmunzeln. Weil ich immer in Bildern denke- und da ist die Vorstellung eines netten, freundlichen, dem Leben zugewandten, schöne und interesante Gedanken habenden Menschen, der sich mit mir austauscht, als KARTE irgendwie skurril, lustig, verrückt …

    Lieben Gruß, Ines! 😉

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    • „Habe ich gar Angst vor Spielern, vor Zockern zumal – was wenn sie unsere Leben, unsere Welt verzocken?“
      Deine Bedenken kann ich teilen. Wohl einige der Menschen gehen mit dem Leben viel zu schäbig um und meist leidet darunter auch die Welt. Und somit alle anderen.

      Eine weitere Gemeinsamkeit habe ich gerade entdeckt: Auch ich denke mir oft Dinge in Bildern. Ich stell sie mir je nach Situation ganz bunt und fröhlich vor, oder doch eher düster und traurig. Es ist fast schon ein eigener kleiner Film im Kopf. 🙂

      Schaden gegenüber anderen, versuche ich meist zu vermeiden, und so werde ich hoffentlich diese wichtigste Karte zu meinen Gunsten ausspielen und hoffen, dass dies nicht mit anderen Wünschen oder Erwartungen ein Chaos anrichten wird.

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