Toskanaliebe.

Städtereisen, Urlaube, Wochenende, Wochen, Tage, Strand, Meer, Berge, Wiesen, Häuser.
Es gibt einiges zu sehen auf dieser Welt und ich habe noch lange nicht alles entdeckt, doch ich erinnere mich zurück an schöne Städte, kleine Dörfer.

Da gibt es eine Stadt, in der ich einmal war. Warm war es dort. Dort in den kleinen Gassen, die die kleinen Häuser bilden. Dort wo ich ein seltsames Gefühl hatte, als ich durch die Straßen lief. Ruhig und verlassen. Mit ihrem Gefängnis in der Stadtmauer. Die Mauer umschließt und verschluckt alles. Es war warm dort und doch war niemand zu sehen. Die Straßen ausgestorben. Foltermuseen gibt es dort. Die Stadt, die in einem berühmten Roman vorkommt. Schönes, schönes Volterra.

Eine Stadt auf einem Berg. Durch Weinstöcke hindurch, kurvenreiche Straßen entlang, kommt man dort an. Dort, wo die Häuser dicht beieinander stehen. Die Stadt lebt. Es tummeln sich Menschen, es reihen sich Geschäfte aneinander. Ausgefallen und selten. Weinproben machen Spaß hier. In kalten Weinkellern. Mit uraltem Wein. Der Platz ist groß – in der Mitte der Stadt. Die Häuser sind aus Steinen, die Aussicht atemberaubend. Harfentöne an lauschigen Plätzen. Künstler die zeichnen. Ach, wunderbares San Gimignano.

Schwarzhändler, Fliegendehändler, sie sind überall dort, wo die Touristen sind. In der Stadt, wo es eine Universität gibt. Marktstände und einen Platz voller Wunder. Dort wo ein schiefer Turm sich immer mehr neigt, wo man nicht weiß, wo man zuerst hinsehen soll. Dort wo es eine Dom gibt, weiß und groß. Ein Taufhaus, alles in weiß. Weiß, weiß, weiß. Kleine Gassen mit Parkplätzen für jeden einzelnen Roller. Pizza die nicht schmeckt. Geschäfte mit goldenen Masken, Andenken die für jeden reichen. Buntes, bezauberndes Pisa.

Strand und Wellenbrecher. Ein bequemes Hotelzimmer. Ein Ort nicht sehr groß, aber sehr fein. Marina di Massa.

Wo habe ich mein Herz verloren, wo ist es hin? In einer großen Stadt, ich find es nicht wieder. Dort in den Straßen, entlang des breiten Flusses mit der entzückenden Brücke voller Läden. Da wo der große Dom steht, mit dem roten Dach, die Wände weiß und glitzernd im Sonnenlicht. Dort wo die Bilder vieler Künstler hängen, wo die Skulpturen vieler Künstler stehen. Auf einem Hügel ein Kloster, mit ehrenwerten Friedhof. Man kann die ganze Stadt erblicken. Hier gibt es das größte und leckerste Eis. Einen Markt, auf dem man alles bekommen kann. An jeder Ecke entstehen Kunstwerke. Liebenswertes Florenz.

Die feinsten Läden, teuer und chick. Eine Arena, die Ausmaße sind unvorstellbar. Die Sonne genießen auf den hohen Stufen. Bei Dämmerung in die Stadt hinein. Über den kleinen Markt schlendern. Diese Stadt, diese ach so bekannte Stadt. Hier, wo eine Wand mit Zetteln voll Liebesschwüre steht. Wo die bekannteste Liebesgeschichte aller Zeiten spielt. Der Balkon wo einst ein Mädchen hinunterschaute, hinunter auf ihren Geliebten. Eine Erinnerungsfigur, die Brust ganz hell vom vielen Anfassen. Glücksbringer. Erinnerungssammler. In Liebe, Verona.

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